Der Schwarzspecht mag insektenreiches Totholz
Wie man in den Wald ruft …
… so kommt es bekanntlich zurück. Unser Wald befindet sich im Wandel. Auf einer Exkursion mit Förster Bodmer erfahren wir, wie heutzutage ein Wald gepflegt wird und wo dabei der Schuh drückt.
Unsere Vorstellung vom Wald als Naturoase, immergrünem Rückzugs- und Erholungsort spiegelt nur einen Teil der Realität des Schweizer Waldes wider.
Laut dem Waldbericht der Schweizerischen Vogelwarte werden 90 % der Wälder im Mittelland bewirtschaftet und sind deshalb aus ökologischer Sicht vergleichsweise jung. So sind lediglich 11 % der Waldbestände älter als 120 Jahre.
Trockenstress und Extremereignisse infolge des Klimawandels setzen unseren Wäldern zunehmend zu. Hinzu kommen Schädlinge wie der Borkenkäfer sowie eingeschleppte Pilzkrankheiten (z. B. das Eschentriebsterben), die erhebliche Schäden verursachen. Seit der Jahrtausendwende werden deshalb kaum mehr neue Fichtenmonokulturen angepflanzt. Stattdessen setzt man auf natürliche Verjüngung und standortgerechte Baumarten.
Welche Bäume werden künftig unsere Wälder prägen?
Begleiten Sie unseren Zumiker Förster Marc Bodmer auf einem spannenden und lehrreichen Rundgang. Er wird den Wandel im Wald anschaulich erläutern und aufzeigen, wie sich unsere Wälder an die Herausforderungen der Zukunft anpassen.
Da wir auch Spechtbäume besuchen, ist ein Fernglas von Vorteil. Zudem werden festes Schuhwerk und gegebenenfalls Wetterschutz empfohlen.
Besammlung: Dorfplatz Zumikon, Aufgang Forchbahn
Dauer: 11.00 bis ca. 13.00 Uhr
Leitung: Marc Bodmer (Zumiker Förster), Petra Lohmann