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Vögel und Pilze im Küsnachter Tobel

Die Wasseramsel: Sie liebt die Larven der Köcherfliegen

Von Vögeln und Pilzen im Küsnachter Tobel – nach der grossen Trockenheit

Einen so heissen, trockenen Sommer gab es hierzulande seit Generationen wohl nicht mehr. Wir machen eine Bestandesaufnahme im Küsnachter Tobel und suchen nach Wasseramseln und Pilzen.

Das Küsnachter Tobel ist eines der wichtigsten Brutgebiete der Wasseramseln im Kanton. Sie sind aufgrund ihrer Ernährungsweise auf klares, fliessendes Wasser angewiesen. Wie geht es ihnen nach diesem Sommer? Wie geht es den anderen Singvögel im Wald?

Pilze bilden keine sichtbaren Fruchtkörper, wenn es zu trocken ist. Sie bleiben mit ihrem Myzel im Boden, da ihre bekannten Hüte und Stiele grösstenteils aus Wasser bestehen und bei anhaltender Trockenheit an der Luft verdorren würden. Der Aufwand der Fruchtkörperbildung lohnt sich darum nicht für die Pilze. Wie sieht es hier aber im etwas feuchteren Küsnachter Tobel aus? Könnte das noch ein Rückzugsort sein? Und was passiert mit den Pilzen langfristig, sollten solche Hitzesommer sich wiederholen? Was könnte das für Effekte auf auf Wald und Bäume haben?

Wir versuchen diesen Fragen auf unserer Exkursion von Zumikon nach Küsnacht nachzugehen. Mit unseren Vorstandsmitgliedern Adrian Leuchtmann, emeritierter Professor für Biosystematik der ETH-Zürich, und Michael Gerber, Ornithologe, begeben wir uns auf die Suche nach Vögeln, Pilzen und Antworten.

Treffpunkt: Bei der Badi Juch (Veloständer), Zumikon

Dauer: 9.00 bis ca. 12.30 Uhr

Rückfahrt: mit ÖV ab Küsnacht; bitte Abo oder Zahlungsmittel mitnehmen.

Mitnehmen: Gutes Schuhwerk, Fernglas. Für Hunde und kleine Kinder ungeeignet.

Kosten: Teilnahme gratis; Kollektenempfehlung 10 Franken.

Leitung: Michael Gerber, Adrian Leuchtmann

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27. Juni

In den Wald mit dem Zumiker Förster

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5. September

Stand an der Muurmer Chilbi